Essen in Lakka und Umgebung

Als Besucher möchte man natürlich die echte griechische Küche näher kennenlernen. Da der Grieche normalerweise erst ab ca. 22.00 Uhr ins Restaurant geht, können danach die Tische schon mal ausgebucht sein, insbesondere dann, wenn in den Sommerferien die Athener in Achaia einfallen.
Dem Kafenion in Lakka sollte man mindestens einmal einen Besuch abstatten, um so einen Ort mit dem Charme einer Bahnhofsgaststätte erlebt zu haben. Hier treffen sich die älteren und alten Männer immer so zwischen 19.00 und 22.00 Uhr zum Klönschnack und Kartenspiel. Manchmal sind es über 30 Personen. Obwohl sich hier einheimische Frauen nie blicken lassen, sind ausländische Frauen willkommen. Der Wirt freut sich über die Servierung von rustikalem Essen, am besten mit Vorbestellung Tel. 2691094246.

Das Kafenion von Mertidi (einem Vorort von Lakka) gibt es erst seit Herbst 2011 und hat sich rasant zu einer beliebten Taverne entwickelt. Es ist der Treffpunkt von allen Altersklassen geworden - männlich und weiblich, jung und alt. Schmackhafte und preiswerte Essen werden von der jungen Wirtin (Kris) angeboten. Ich bevorzuge immer ihr großes Bifteki, das mit Feta-Käse gefüllt ist. Dazu gibt es Patates (Pommes frites), griechischen Salat und einen einheimischen Wein, der nicht so herbe schmeckt. Tel. 6972124558.


Restaurants in Krini: Wenn man die Straße nach Lakka 20 Minuten weiter fährt, so endet sie im wasserreichen Dorf Krini. Das Klima ist hier etwas kühler. Gleich hinter den Brunnen befinden sich zwei Restaurants nebeneinander, die gute Essen anbieten. Bei der hinteren Gaststätte sitzt man etwas gemütlicher unter einem riesigen Walnussbaum.
Einen wunderschönen Ausblick auf das Flussbett des Meganitis hat man beim Essen auf der Terrasse des Restaurants Kristallenia in Hatsi, das mitten in den Weinbergen liegt. Eine freundliche Bedienung und ausgesprochen leckere griechische Gerichte zu vernünftigen Preisen erwarten uns dort. Die regionale Küche ist ökologisch orientiert. Die Amüsiermeile von Egion direkt am Golf hat eine Fülle von Cafes, Restaurants und Discos. Das Cafe Touristico liegt dort oberhalb der 12 Quellen, die schon der Reiseschriftsteller Pausanias um 160 n. Chr. beschrieb. Allerdings ist die Pausanius-Platane vor dem Cafe ein Fake, da sie keine 2000 Jahre alt ist und von Pausanias gar nicht erwähnt wird.
Schräg gegenüber dem Cafe Touristiko liegt das kleine traditionelle Restaurant „Inomagirion“ (Weinschänke) mit einfachem Ambiente, aber sehr guter lokaler Küche mit günstigem Mittagstisch.

Im Restaurant „Magirion“ (Zur Gastwirtschaft) gegenüber dem Archäologischen Museum von Egion spürt man, dass es noch ein Familienbetrieb ist und die lokalen Spezialitäten mit viel Liebe hergestellt und angeboten werden. Man kann auch draußen im Laubengang essen, der früher zu Krämerläden führte, als das Museum noch eine Markthalle war.

In den Badeorten westlich von Egion, wie z.B. Akoli, Selianitika, Longos oder Lampiri findet man viele Cafes und Gaststätten herrlich gelegen am Wasser oder im Ortsmittelpunkt. Hier sei nur das Hotel Kanelli mit seinem italienischen Restaurant „Pasta e basta“ in Selianitika erwähnt, wo es die Speisekarte auch auf Deutsch gibt.
Sehr gut und recht preiswert isst man auch im Restaurant „Alati-Piperi“ (Salz-Pfeffer) in Akoli gegenüber der Kirche.

Etwas weiter weg und nicht so leicht zu finden, ist die Taverne von Andreas Pistolas „sto apomero“ (Im Abseits) in Lampiri. Sie liegt in Richtung Berge. Einfach durchfragen. Diese Taverne zeigt, dass eine abgelegene Gaststätte auch durch Mundpropaganda existieren kann. Wer sehr hungrig ist und größere Mengen verspeisen kann, sollte hier mal preisgünstig einkehren.

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